Dürresommer, steigender Meeresspiegel, Veränderung ganzer Lebensräume: Der Klimawandel ist kein abstraktes Mediendonnern am Horizont. Wir sind mittendrin. Wir könnten die Hände in den Schoß legen und lamentieren. Wir könnten mit dem Finger auf Dreckschleudern und Politiker zeigen. Wir könnten aber auch etwas dagegen tun. In diesem Beitrag stellen wir ein Konzept vor, mit dem das gelingen kann. 

Zugegeben: das Ganze ist komplex. Aber eigentlich ist es auch ganz einfach. Treibhausgase (vor allem CO2 und Methan) aus Industrie, Energieerzeugung, Verkehr und Landwirtschaft heizen das Klima auf. Auch die bikablo GmbH & Co. KG trägt dazu bei: Das Büroteam fährt täglich zur Arbeit, unsere Räume werden mit Erdgas beheizt, und auch die Herstellung unserer Computer hat Energie verbraucht. Vor allem: unsere Trainer und Visualisierer fahren zu über 500 Projekten jährlich durch Deutschland, Europa und manchmal auf andere Kontinente.

Seit Jahren nutzen wir Naturstrom aus regenerativen Energiequellen, lassen unsere Drucksachen klimaneutral produzieren, verwenden die Internet-Suchmaschine Ecosia und fahren, wann immer es geht, mit der Bahn.

Seit 2018 geht bikablo einen Schritt weiter: Wir kompensieren den „CO2-Fußabdruck“ unserer Firma. Die Stiftung myclimate aus der Schweiz ist dafür unser Partner. Das Ziel: Die Menge an Klimagasen, die wir pro Jahr produzieren, werden an anderer Stelle reduziert oder eingespart.

Wie das funktioniert?

  1. Zum Jahresende listen wir unsere Verbrauche auf: Wieviel haben wir geheizt? Wieviel Papier verbraucht? Und vor allem: wieviel Kilometer war das über 30-köpfige bikablo-Team per Bahn, PKW und Flugzeug unterwegs? Das hört sich aufwändig an, ist aber einfach in unserem Projektmanagement-System abzubilden.
  2. Myclimate rechnet aus, wieviel Tonnen CO2 dadurch in die Luft geblasen wurden.
  3. Wir bezahlen myclimate den Betrag, der nötig ist, um diese Menge an CO2 in ihren weltweiten Klimaschutzprojekten einzusparen oder zu reduzieren („CO2-Kompensation“). Dazu gehören unter anderem ein Solarkraftwerk in der Dominikanischen Republik, energieoptimierte Kochstellen in Ruanda oder ein Aufforstungsprogramm in Uganda.
  4. Einen Teil dieses Betrags stellen wir über eine kleine Klima-Pauschale unseren Kunden in Rechnung, denn als Nutzer unserer Dienstleistungen möchten wir sie auch an den übergeordneten Kosten beteiligen.

Hinter der der CO2-Kompensation von myclimate steckt ein komplexes, international anerkanntes und zertifiziertes Rechenmodell. Für uns ist es dafür ganz einfach. Und was dazu kommt: Die myclimate-Projekte dienen nicht nur dem Klimaschutz, sondern unterstützen die 17 „Sustainable Development Goals“ der UN: sie stärken lokale Gemeinschaften, sorgen für Bildung und Gleichstellung und haben positive Auswirkungen auf lokale Biotope und den Artenschutz.

Ein myclimate-Partnerprojekt: Vor Ort geschulte Techniker installieren Solar Panels auf Dächern.

Wir machen das nicht für ein besseres Gewissen. Es ist immer noch besser, mit der Bahn zu fahren als zu fliegen. Wir sehen es als Investition in unsere gemeinsame Zukunft.

Hat Sie dieser Blogbeitrag neugierig gemacht? Werden auch Sie klimaneutral – als Einzelperson, als Veranstalter, Unternehmer oder zusammen mit Ihrem Arbeitgeber. Initiativen wie myclimate helfen Ihnen schnell, einfach und unkompliziert dabei.