Die wichtigsten visuellen Vokabeln schnell gelernt – mit bikablo
„Skizzenhaftes Visualisieren“ funktioniert so ähnlich wie Schreiben. Um damit zu beginnen, benötigst du Stift und Papier – und zunächst einige grundlegende visuelle Vokabeln, die wir bei bikablo entwickelt haben. Ein wenig Fingerübung ist natürlich auch notwendig – doch die kommt meist von ganz alleine. Mach hier deine ersten Schritte auf dem Weg zum Visualisierer. Ein paar Abbildungen aus „UZMO – Denken mit dem Stift“ begleiten dich dabei.
von Martin Haussmann
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Visuelle Vokabeln
Hast du schon mal einen Pfeil gezeichnet? Ganz bestimmt! Mich persönlich fasziniert dieses grafische Element schon seit Langem. Bereits in den ersten Höhlenzeichnungen nutzten es unsere Vorfahren. Ein Pfeil kann auch heute noch sichtbar machen, wie der Mensch seinen Aktionsradius erweitert: Immer wenn wir Pfeile nutzen, zeigen wir Richtungen an oder stellen Prozesse oder Entwicklungen dar (Siehe oben).
Andere visuelle Vokabeln sind genauso einfach gehalten und leicht zu zeichnen. Eine schlichte Linie, einen Kreis, ein Dreieck oder ein Quadrat bekommt jeder hin. Damit kannst du bereits einen Großteil deines visuellen Wortschatzes abdecken.
Diese Skizze dokumentiert zum Beispiel ein Gespräch unter Kollegen, von denen jeder eine eigene Meinung vertritt. Was denkst du – verläuft das Gespräch harmonisch?
Wohl eher nicht. Zeichne jetzt einfach die selbe Situation und versuche durch Pfeile darzustellen, wie ein solches Gespräch noch aussehen könnte.
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Um gemeinsam mit Kolleg/innen durch Sketchnoting Fachprobleme tiefer gehend zu analysieren, lernst du im nächsten Schritt, wie du aus einzelnen Vokabeln ganze Sätze und damit auch Geschichten formst. Ein paar komplexere Beispiele für Gedankenskizzen sehen zum Beispiel so aus:
Zur Inspiration kannst du natürlich auch unser bikablo icons Kartenset nutzen, das wir für visuelle Gruppen- und Kreativmethoden entwickelt haben.
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