BmS

Was macht bikablo,
und warum in der Schule?

Visualisierung in der Schule kann mehr als illustrierte Notizen: Das Bild, so der Sozialpsychologe Kurt Lewin, ist immer ein Auftakt zu einem Dialog auf einem höheren Level. Wenn Visualisierung nicht als nur Produkt, sondern als Bestandteil des Aneignungsprozesses eingesetzt wird, kann sie vielfältige Zugänge zu Verständnis und Wissen ermöglichen. In diesem Sinne verstehen wir Visualisierung als Kulturtechnik, die Wissen sichtbar macht und Dialoge gestaltet.

bikablo macht Schule ist ein Team aus erfahrenen bikablo-Trainern, Fachleitern aller Schulformen, Hochschullehrenden aus dem ersten Ausbildungsabschnitt und Freiberuflern, die sich mit Stiftungsprojekten und Förderung befassen. Gemeinsam bieten wir ein auf Lehren und Lernen zugeschnittenes Fortbildungsprogramm, das in drei Schritten Visualisierungstechniken vermittelt, ihre Anwendung in der Lehre methodisch untermauert und schließlich mit digitalen Möglichkeiten kombiniert. Unsere Vision ist es, Lehrenden und Lernenden durch das Denken mit dem Stift individuelle Strategien an die Hand zu geben, um mit Kopf, Hand und Herz Wissen zu erwerben und weiterzugeben. 

Aktuell befinden wir uns am Ende einer Pilotphase, in der wir unsere drei Module in verschiedenen Bundesländern und den Niederlanden einsetzen und auswerten. 

Die bikablo GmbH & Co. KG ist im Rahmen dieses Projektes sozialer Mitverantwortung Initiatorin, Plattform und Impulsgeberin.

Was bietet „bikablo macht Schule“?

Als Team aus visualisierungsbegeisterten Lehrenden und bikablo-Trainern entwickeln wir analoge und digitale Vermittlungskonzepte, Lehrmaterialien und ein Bildvokabular spezifisch für Schule, Hochschule und Lehrerfortbildung. Grundlage dafür ist eine systemische Haltung für die Schule, die Kommunikation, Kooperation, Kreativität und kritisches Denken im Sinne der sogenannten „21st century skills“ vorlebt.

An 2 bis 3 halben Tagen bietet unser Fortbildungskonzept einen Einstieg in das Denken mit dem Stift. Jede Schulform, jede Lerngruppe und jedes Fach ist angesprochen. Schwerpunkt ist das Visualisieren mit Stift und Papier, was dann mit digitalen Möglichkeiten von Bewegtbild, Tablet und Smartboard zum kollaborativen Lernen kombiniert werden kann.

Darüber hinaus planen wir einen jährlichen Schulkongress, an dem alle Interessierten Konzepte vorstellen und im Open Space Unterrichtsreihen und Vermittlungsansätze austauschen.

Das Team

… ist überzeugt von der Macht der Bilder und begeisteter Stift- und Querdenker! Als Kunstlehrer und Fachleiter für Gymnasien und Gesamtschulen sowie als Medienberater für das ZfsL Düsseldorf initiiert und begleitet er Lern- und Ausbildungsprozesse. Das visuelle Denken & der kommunikative Austausch mit Bildern unterstützen analog und digital systemische Lernkultur und ist für ihn das wirksamste Lern- & Lehr-Werkzeug.

… ist Fachleiterin für die Fächer Englisch und Erdkunde Bilingual am ZfsL Düsseldorf: “Visualisierung analog und digital mit dem Kopf, dem Herz, der Hand und dem Stift gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern. Das ist das was ich mir als team member von bikablo macht Schule zur Aufgabe gemacht habe und mich motiviert.“

… ist Fachleiterin für Englisch und Kernseminarleiterin am ZfsL Mönchengladbach. Sie unterrichtet Englisch und Biologie (auch bilingual) am Franz-Meyers-Gymnasium, Giesenkirchen.

„Visualisierung öffnet für die  Lernenden, die Lehramtsanwärter und Lehrkräfte bisher unerkannte Türen zu (fachlichen) Inhalten, sie bietet die Chance ins Gespräch zu kommen, und macht so Lernen sichtbar.“

….ist Fachleiterin und Kernseminarleiterin am ZFSL Siegburg und bildet Lehramtsanwärter/Innen in den Fächern Sozialwissenschaften und Geschichte aus.

Was macht die Visualisierung für Schüler/Innen so besonders wertvoll? Die Umsetzung von Sprache in Bilder erfordert Kreativität und Gestaltungsspielraum – gerade in meiner Schulform –(Sekundarstufe I) – ein unverzichtbarer Vorgang für Motivation und die Sicherung von Lernergebnissen. Ein Basistool an Schule für uns alle – lasst uns mutig sein!

… unterrichtet Kunst und Philosophie und ist Fachleiter für Philosophie am ZfsL Krefeld.
„Etwas zu verstehen, heißt auch ´sich ein Bild davon´ zu machen. Eine andere Person genauer zu verstehen bedeutet auch, zu vergleichen, ob unsere Bilder im Kopf ähnlich sind. Ein großer Mehrwert der Visualisierung besteht für mich darin, dass Schüler*innen wie Lehrer*innen bei der Gestaltung ihr eigenes Verständnis klären, es auf das Wesentliche reduzieren und für andere sichtbar machen. Die Kommunikation über die entstandenen Visualisierungen vertieft beides: Die Sache und einander zu verstehen.“

Wie profitieren Lehrende und Lernende
von „bikablo macht Schule“?

Lehrende
stellen anspruchsvolle fachliche Vorhaben und komplizierte Zusammenhänge durch Übersichtsplakate („Advance Organizer“) anschaulich dar

Fachleiter
sichern Unterrichts- und Beratungsgespräche, Lernergebnisse und Seminarabläufe nachhaltig

Lernende
festigen ihr Text-Leseverständnis und strukturieren vielschichtige Inhalte auf eine neue Art und Weise

Lerngruppen
entwickeln Piktogramme und Bildmetaphern, mit denen sie im Dialog einen neuen Zugang zu Bedeutungsebenen erschließen können

Schüler/innen
erhalten mit Sketchnotes, Lernplakaten oder Erklärvideos neue Ausdrucksformen

Schulen
entwickeln Leitbilder visuell und vermitteln sie anschaulich nach innen und außen

Unsere Schulen (aktuell)

Franz-Meyers-Gymnasium
Mönchengladbach

Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung
Düsseldorf

Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung
Duisburg

Marie-Curie-Gymnasium
Neuss
(Workshop mit Schülerinnen und Schülern zur Vorbereitung auf das Abitur)

Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung
Mönchengladbach